Mensch Meike – Vom Brautmodengeschäft zum Liebesroman: Die Hochzeitsmafia
In der aktuellen Folge des Podcasts „Mensch Meike“, präsentiert von Radio Frankfurt, dreht sich ausnahmsweise alles um die Gastgeberin selbst. Moderatorin Meike hat sich dafür niemand Geringeres als ihren Mann Jens ins Studio geholt – und der plaudert aus dem Nähkästchen über Meikes neuestes Projekt: ihren Debütroman „Die Hochzeitsmafia“. Hör rein, schmunzel mit – und erfahre, wie ein Buch nachts auf der leeren Bettseite entsteht.
Eine besondere Folge: Meike im Interview mit ihrem Mann Jens
Normalerweise ist Meike diejenige, die Fragen stellt. In dieser Folge dreht sich das Mikrofon um – und Jens übernimmt das Ruder. Gleich zu Beginn macht er klar, warum diese Episode etwas Besonderes ist: 1
„Heute eine ganz besondere Folge von Mensch Meike“, sagt Jens, „wir reden über dein neuestes Baby, und zwar deinen Roman, der jetzt veröffentlicht wird, Die Hochzeitsmafia. Das ist ja was ganz Neues, was du machst. Nachdem du Fernsehen gemacht hast, jetzt im Radio bist und Podcast, bist du jetzt auch noch Schriftstellerin.“
Wer Meike kennt, weiß: Sie ist selten um eine Antwort verlegen. Und auch im eigenen Podcast bleibt sie ganz sie selbst – herzlich, direkt und mit einer guten Portion Selbstironie. Dass dabei sogar der Familienhund im Hintergrund zu hören ist, macht das Gespräch noch authentischer.1
„Die Hochzeitsmafia“ – Was steckt hinter dem Titel?
Der Titel klingt dramatischer als der Inhalt – und das ist durchaus gewollt. Meike stellt klar:
„Jetzt darf man natürlich nicht erwarten bei der Hochzeitsmafia, dass da irgendwie eine Braut als Leiche rumliegt und Mafiosen, die umgebracht haben. Nein, darum geht es gar nicht. Es ist wirklich ein Liebesroman, natürlich mit Ecken und Kanten, und wo natürlich auch Spitzfindigkeiten zu finden sind, die im wahren Leben wirklich passieren.“
Der Roman speist sich aus Anekdoten eines vollen Lebens – Ehe, Kinder, Geschäfte, Alltag. Meike selbst beschreibt ihn als eine Geschichte einer Geschäftsfrau und Macherin, gewürzt mit dem Witz und Humor, den ihre Follower bereits von ihren Comedy-Beiträgen auf Instagram und Facebook kennen. Ein Haftungsausschluss darf dabei natürlich nicht fehlen: „Ähnlichkeiten mit toten und lebendigen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt“, sagt sie mit einem Augenzwinkern.1
Nach 20 Jahren Brautmode: Die Inspiration aus dem echten Leben
Die Idee zum Buch kam nicht aus dem Nichts. Meike blickt auf zwei Jahrzehnte in der Brautmodebranche zurück – und genau diese Zeit hat sie geprägt. „Nach 20 Jahren Brautmode ist ganz klar, dass da was passieren musste“, erklärt sie im Gespräch mit Jens.1
Die Inspiration für ihre Geschichten findet Meike im Alltag: auf der Straße, im Laden, im Umgang mit Menschen. Was früher im Brautmodegeschäft noch von echtem Vertrauen und persönlicher Beratung geprägt war, hat sich durch Social Media verändert – und auch das spiegelt sich in ihrem Roman wider. „Wenn man mit Menschen redet, die sagen ja immer, wow, Brautkleider verkaufen ist so schön. Das ist es auch, oder vor 20 Jahren war es extrem schön. Warum? Weil wir noch nicht so viel Instagram, Facebook und Co. hatten. Wir hatten auch kein Pinterest. Die Leute haben sich darauf eingelassen, die haben dir vertraut“, erinnert sie sich.1
Meike sieht ihren Roman auch als ein Dokument für die Nachwelt – ganz persönlich gedacht: „Ich habe gedacht, das ist irgendwie ein schöner Gedanke, sollten wir mal irgendwann Enkelkinder haben, dass die wissen, was die Oma eigentlich gemacht hat.“1
Schreiben zwischen Mitternacht und Morgengrauen
Wer sich fragt, wann eine Frau mit Podcast, Radioshow, Geschäften, Familie und Hund noch Zeit zum Schreiben findet, bekommt von Meike eine charmante Antwort:
„Immer wenn deine Bettseite, deine rechte Bettseite leer war, habe ich an meinem Buch geschrieben. Und nachts ging das natürlich am allerbesten, weil da haben ja alle geschlafen, inklusive Hund und Kinder, und keiner konnte Mama oder Meike rufen.“
Vorbereitung? Fehlanzeige. Meike beschreibt sich selbst als jemanden, der einfach macht. Konzepte, Recherchen, Outlines – nicht ihr Ding. Stattdessen: eine Idee, etwas Mut und die Bereitschaft, auch fünf Anläufe in Kauf zu nehmen. Denn tatsächlich hat sie vor „Die Hochzeitsmafia“ bereits an anderen Projekten gearbeitet – eine Selbstfindungsgeschichte, eine Biografie, weitere Romanansätze – bis schließlich das richtige Thema den richtigen Rahmen fand.1
Schreibblockaden, Neustarts und ein Buch, über das sie selbst lachen muss
Auch Schreibblockaden blieben Meike nicht erspart. Ihr Umgang damit? Pragmatisch und direkt: Ein Kapitel, das nicht passt, wird neu geschrieben. Punkt. Was sie dabei antrieb, war weniger literarischer Ehrgeiz als ein tiefes persönliches Bedürfnis – etwas festzuhalten, das bleibt. „So ein Buch bleibt ja 100 Jahre letztendlich irgendwo stehen. Also das kann man ja nicht mal wieder weglöschen“, sagt Meike nachdenklich.1
Das Ergebnis überraschte sie am Ende sogar selbst: „Selbst als ich das Buch jetzt zum zweiten Mal gelesen habe, musste ich selber darüber lachen. Und da habe ich gedacht, mein Gott, ich wusste gar nicht, wie lustig ich sein kann.“1
Für Jens ist das Buchschreiben auch eine Art Selbsttherapie gewesen – eine Einschätzung, der Meike zustimmt: „Es war definitiv ein Rückblick auf mein Leben bisher und es war auch, ja, mich noch mal neu zu erfinden. Ich habe wahnsinnig viel Freude dabei empfunden, diese Sachen festzuhalten.“1
Fazit: Wenn das Leben selbst den besten Stoff liefert
„Mensch Meike“ lebt von Ehrlichkeit, Humor und echter Nähe – und genau diese Qualitäten stecken offenbar auch in „Die Hochzeitsmafia“. Ein Debütroman, der nicht von Leichen handelt, sondern von echtem Leben: Liebe mit Ecken und Kanten, Alltag mit Schmunzelgarantie und Geschichten, die bleiben. Wer Meikes Podcast kennt, weiß: Langweilig wird es mit ihr garantiert nicht.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Meikes Roman „Die Hochzeitsmafia“?
„Die Hochzeitsmafia“ ist ein Liebesroman mit Humor, der Anekdoten aus dem Leben einer Geschäftsfrau, Ehefrau und Mutter erzählt. Trotz des Titels gibt es keine Verbrechen oder Leichen – stattdessen Schmunzelmomente, Alltagsgeschichten und eine Liebesgeschichte mit Ecken und Kanten.
Woher stammt Meikes Inspiration für das Buch?
Die Inspiration kommt aus 20 Jahren Erfahrung in der Brautmodebranche sowie aus dem eigenen Alltag – Ehe, Familie, Geschäftsleben und all die skurrilen Geschichten, die das echte Leben so schreibt.
Wann und wie hat Meike ihr Buch geschrieben?
Meike hat hauptsächlich nachts geschrieben, wenn die Familie schlief. Eine klassische Vorbereitung gab es nicht – sie beschreibt sich selbst als jemanden, der einfach loslegt und eine Idee direkt umsetzt.
Ist „Die Hochzeitsmafia“ autobiografisch?
Meike selbst sagt: „Ähnlichkeiten mit toten und lebendigen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.“ Es bleibt ein Roman – auch wenn er an ihr eigenes Leben anknüpft.
Wo kann ich den Podcast „Mensch Meike“ hören?
Der Podcast „Mensch Meike“ wird von Radio Frankfurt präsentiert und ist auf den gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. In der aktuellen Folge spricht Meike gemeinsam mit ihrem Mann Jens über ihren neuen Roman.
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Quellen